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Gahlen Moscht 2017 (Teil 2)

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Tag 2 – Sonnabend:

Mein Start in den zweiten Tag auf dem Gahlen Moscht würde ich als äußerst durchwachsen bezeichnen. Die Nacht war derbe kalt, und ich habe auch nicht unbedingt das Gefühl, die Campingliege hat mich super entspannt schlafen lassen, nee. Nachdem sich die Sommersonne über das Zelt gelegt hatte, wurde es schnell warm. Natürlich zu warm, und so schrauben wir uns gegen neun Uhr aus dem Zelt. Naja, vorher wird – so gut es eben geht – noch etwas Morgentoilette unter der Camperhaut betrieben, das Ganze ist echt umständlich, ständig sucht man irgendwas, rutscht auf Knien rum, findet es nicht.

Gesichter einer Szene No. 55

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Der kleine Abriss über den Fototermin mit Dirk lies etwas auf sich warten, „Gesichter einer Szene“ geht derzeit etwas schleppend voran – gleich drei Termine sind aus verschiedenen Gründen nicht zustande gekommen – dennoch gibt es derzeit fototechnisch viel zu tun für mich. Konzerte, Partys, Hochzeiten… es ist vielleicht ganz gut, die Serie etwas hinten anzustellen um Luft zum Atmen zu haben, aber wie war das denn nun mit Dirk?

Gesichter einer Szene No. 54

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Um Nadine für die Serie zu fotografieren, stand eine etwas längere Anfahrt auf der Agenda. Sie lebt mit ihrer Familie in Potsdam und gehörte mit Ehemann Dirk zu den Ersten, die ich zu Beginn der Reihe anschrieb, und um Teilnahme bat.

Es hat dann eben auch ein Jahr gedauert. Klar, die Landeshauptstadt ist jetzt nicht gleich um die Ecke für mich, und der ursprüngliche Plan die Beiden in ihrem Stammklub – dem Metalkeller – zu fotografieren, machte eine Terminfindung nicht einfacher. Letztlich verabredeten wir uns zum Ostersonnabend in den heimischen vier Wänden des Paares.

Gesichter einer Szene No. 53

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Die Temperaturen an diesem ersten Sonnabend im April sind äußerst angenehm, um die 24-25°C sind es in der Sonne, als ich mich nachmittags auf den Weg nach Cottbus aufmache, um mich mit Ingo zu treffen. Im Prinzip kennen wir uns schon ziemlich lange, bisher vielleicht nicht sonderlich gut, was sich heute ändern könnte. Damals lernte ich ihn mit Spitznamen „Vorhaut“ kennen, als er mit anderen Cottbussern Ende der 80er, Anfang der 90er, immer mal bei ein paar Partys im Kreise Gleichgesinnter bei uns in Guben auftauchte. Dann verloren wir uns aus den Augen.