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Pestbaracken-Party im Gesellschaftshaus Schleicher

macbeth live pestbaracke

„Na, ihr wollt wohl länger bleiben, was?“ Die Metal Fans am parkenden Auto vor uns grinsen, als ich mit meinem Fototrolley und geschulterter Stativtasche an ihnen vorüber ziehe.

Wir sind also angekommen. Nach einer kleinen Ehrenrunde durch Hütte, an der neuen Örtlichkeit für das aktuelle Pestbaracken-Scharmützel. Klar hätten wir auch direkt durch den OT Fürstenberg anreisen können, aber Matthias – unser Fahrer – wollte gern über die Kanalbrücke fahren, vielleicht hatte er aber auch irgendwie Spaß daran, den dringenden Klobesuch seiner Liebsten hinaus zu zögern.

Für einen Ortswechsel entschied sich das Pestbaracken-Team, als die letzte Veranstaltung aus allen Nähten platze, einige musste im Herbst letzten Jahres draußen bleiben. Ausverkauft.

SCRAM – Der letzte Gig Teil 2

Das Konzert

hier geht’s zu Teil 1

Natürlich sind Scram absolut pünktlich vor Ort, in der Beziehung müssen wir der Liebling aller Konzertveranstalter gewesen sein, dass wir dafür auch immer zeitig nach Bier gefragt haben, mochte einigen nicht so geschmeckt haben 😉 Raus mit dem Kram, rein in die Parklücke…so eine zu finden war, mein Fußmarsch kam mir ewig vor. Gustl nutzt die leicht abschüssige breite Toreinfahrt um mit seinem geilo Flight Case Fahrt aufzunehmen…bis ihm die Fuhre unheimlich wird 😉 Im Slaughterhouse sind die Techniker des Clubs und Felix – Gene’s Sohn, Mastermind von Rotten & Poor Promotion und Veranstalter in Personalunion – bereits am Schrauben, an der Bühne und am Licht.

SCRAM – Der letzte Gig Teil 1

…und am Ende bleibt Musik

Scram bevore last gig

die besten Freunde der Welt!

Mein Wochenende beginnt Freitag mit einem arbeitsfreien Tag… enden wird es mit einem freien Montag. Dazwischen werden an die 45 Stunden mit den besten Freunden der Welt liegen – mit „meiner“ Band! Ein letztes Mal wollen wir eine komplette Show spielen, unseren offiziellen Abschied als Thrash Metal Band geben, ein letztes Mal Scram

Gegen 14 Uhr rollt mein alter Nissan gen Berlin, beladen mit Fotoequipment, einem Rucksack mit dem Nötigsten und zwei Schlafsäcken. In mir mischen sich Vorfreude und Spannung. Ich überlege, wie es werden könnte, man malt sich ja immer aus wie es werden könnte, meist wird es ja anders. Das Autoradio spielt eine Spotify Liste mit meinen Lieblingssongs, es lässt sich gut an. OK, ein bisschen Sonne könnte sein, alles ist grau heute, aber wenigstens kein Regen, Regen wäre echt Scheiße. Ohne Murks erreiche ich den Scram Proberaum. Erster! 😉 Gene schreibt, es dauert wohl noch eine halbe Stunde, OK, ich warte im Auto. Es ist ja noch nicht so warm, wie es hätte sein können…Mitte März – es ist ja meistens anders. Ich checke meine News, gucke immer mal in den Rückspiegel. Nach zwanzig Minuten steige ich aus und schaue gebannt Richtung Hauptstraße, sie müssten bald kommen. Tatsächlich erscheint Gustl an der Ecke und winkt. Ich winke zurück, allerdings eher so – komm mal her, gibt was zu tragen -. Er winkt ab und lacht aus sicherer Entfernung. Ich greife also ALLES allein und gehe los, nun kommt er mir doch entgegen und möchte mir die leichten Schlafsäcke abnehmen. Der Sack!

Proberaum Shooting bei Tormentor

 

Wie kam es eigentlich dazu? Nun, es war Samstag gegen 6:00 Uhr als ich wach wurde, aus einem Grund, den ich so nicht erklären konnte, wollte mir das Weiterschlafen nicht recht gelingen und ich grübelte was ich an diesem Tag so machen könnte. Ich wollte auf jeden Fall irgendwas fotografieren, am liebsten Menschen, so kam mir der Gedanke an die anstehende Probe der Thrash Metal Band Tormentor. Ich wußte, dass sie sich für diesen Tag in Cottbus in ihrem Proberaum verabredet hatten, das wäre doch was…So nahm ich am Vormittag Kontakt mit den Jungs auf, die Band erteilte mir eine Zusage und ich fuhr entspannt mit dem Auto samt meiner Ausrüstung nach Cottbus.

Ich fotografiere häufig in Proberäumen, da ich selbst in einer Band als Sänger verhaftet bin und auch, weil sich sowas immer mal ergibt, wenn man Teil der Szene ist. In unserem Proberaum in Berlin ist wenig Platz, ich habe dann meist auf dem Regal einen Blitz stehen den ich über Funk auslöse und fotografiere immer mal wieder, wenn es die Situation zulässt. Wir sind immer ganz zufrieden mit den Aufnahmen, aber es ist eben eine Sache, die nebenbei stattfindet, schließlich sind wir zum Mucke machen da. An diesem Sonnabend wollte ich das mal etwas professioneller machen. Ich kenne die Tormentor Jungs schon seit sich die Band 2006 formierte und dokumentiere ihre Entwicklung seit den zaghaften Anfängen, nun sind die Bengels schon junge Männer mit Bärten 🙂 Ziel war es, authentische Fotos einer Bandprobe zu bekommen, nix gestelltes, am Besten so, als wäre ich gar nicht dabei.

Tormentor_Probe_21