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Gesichter einer Szene No.50

Gesichter einer Szene - Hendrik

Der kleine runde Geburtstag der Serie hat als Blogeintrag etwas Zeit gebraucht. Der Anfang des Jahres gestaltete sich ziemlich fordernd, ich war mit 200 anderen Fans bei Kreator, und eine Woche später wird das „Stahlwerk“ abgesägt, was meine derzeitige Aufmerksamkeit beansprucht.
Aber; wie war das Ende 2016 als ich Hendrik in Berlin aufsuchte?

Kreator – Record Release Show – Berlin “Musik & Frieden” 26.01.2017

Kreator – Record Release Show – Berlin “Musik & Frieden” 26.01.2017

Ungewissheit: Wie vermutlich viele andere versuchte auch ich einen Platz auf der nur 200 Teilnehmer langen Liste für diese einzigartige Kreator Show zu ergattern, in dem ich beim Stahlwerk zwei Donnerstage zuvor zur gegebenen Zeit mehrere Anrufe tätigte, ich kam aber nie durch.

Mittwoch, der Tag vor dem Konzert:
Ich setze mich nach Feierabend mit einem Kaffee an meinen PC und scrolle mal eben so die Timeline bei FB durch, wobei mein Blick auf einem Post des „Deaf Forever“ Magazins haften bleibt. Die verlosen noch 10 Karten an jene, die bis 18 Uhr eine Mail geschickt haben. Daraufhin gleitet mein Blick trostlos auf die Zeitanzeige des Desktops: 17:57 Uhr. Hm…klar bin ich zu spät, obschon, so eine Mail zusammenklicken dauert ja jetzt nicht sooo lange. Hektisch verfasse ich die Mail und schicke sie ab.

Rotten & Poor Stage Kill 2017 – Gespräch mit dem Fädenzieher

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Eingang zum Schlachthaus-Stage Kill No.1 2014

 

Im März dieses Jahres stand ich mit meinen Freunden von SCRAM ein letztes Mal für ein Konzert auf der Bühne. Es war ein würdiger Abschluss, an den ich mich gern zurück erinnere. Scram gibt es nicht mehr, die Veranstaltung, in dessen Rahmen wir uns abgeschlossen haben, schon. Das Rotten & Poor Stage Kill. Ich hatte in diesen Frühlingstagen, die das Ende unserer Band beschrieben, eine Art Dokumentation von der gemeinsamen letzten Probe, bis zum Verstummen der Amps auf der Bühne fotografiert und hernach hier in meinem Blog als Reportage zugänglich gemacht. Felix, von Rotten & Poor  fand augenscheinlich Gefallen am Stil der Aufbereitung und fragte mich dieser Tage, ob ich Lust hätte das Rotten & Poor Stage Kill 2017 in ähnlicher Art festzuhalten. Nachdem mir ein Limousinen-Service,  5-Sterne Hotel und ein Sack voller Kohle offeriert wurde, sagte ich schließlich genervt zu. 😉
Um gut vorbereitet zu sein, habe ich mir Laden und Veranstaltung mal genauer angesehen, wobei mir ein paar Fragen in den Sinn kamen, die ich beantwortet haben wollte. Felix kam dann auf die Idee,  die Antworten in meinen Blog zu stellen, weil sich vielleicht auch andere dafür interessieren. Entstanden ist ein kleines Interview, here we go.:

SCRAM – Der letzte Gig Teil 2

Das Konzert

hier geht’s zu Teil 1

Natürlich sind Scram absolut pünktlich vor Ort, in der Beziehung müssen wir der Liebling aller Konzertveranstalter gewesen sein, dass wir dafür auch immer zeitig nach Bier gefragt haben, mochte einigen nicht so geschmeckt haben 😉 Raus mit dem Kram, rein in die Parklücke…so eine zu finden war, mein Fußmarsch kam mir ewig vor. Gustl nutzt die leicht abschüssige breite Toreinfahrt um mit seinem geilo Flight Case Fahrt aufzunehmen…bis ihm die Fuhre unheimlich wird 😉 Im Slaughterhouse sind die Techniker des Clubs und Felix – Gene’s Sohn, Mastermind von Rotten & Poor Promotion und Veranstalter in Personalunion – bereits am Schrauben, an der Bühne und am Licht.