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Ein musikalischer Jahresrückblick auf das Jahr 2022

Auch im Jahr 2022 gab es Musik, so wie auch in den Jahren davor, jedoch war und ist Musik und das was damit gemeinhin verbunden wird seit den letzten Jahren anders. Das Leben in allen Bereichen war 2020–2022 mehr oder weniger beeinflusst von Covid-19, so auch die Musik – im Schaffen, wie auch in ihrer livehaftigen Darbietung durch die Künstler.

Ich konnte mit meiner J. irgendwie in jedem dieser Jahre zumindest einige Festivals und Konzerte besuchen, was nach wie vor strange anmutet, aber es gab sie, und sie wurden in 2022 wieder deutlich mehr und deutlich normaler im Ablauf.

Und so beginnt mein musikalischer Jahresrückblick, in einer Zeit, in der Konzerte noch selten sind – im Januar/Februar.

Gesichter einer Szene No. 85

Fast immer verläuft das Prozedere hinter „Gesichter einer Szene“ in der Reihenfolge: kenne ich/frage ich, oder kenne ich nicht/fragt mich – dann Terminabsprache und dann hoffentlich Fototermin mit anschließendem kleinem Interview der Protagonisten.

Diesmal war es ganz anders, ungeplant, unkonventionell und zweigeteilt. Der Reihe nach.

Die Frostfeuernächte 2020 – Teil 1

Nachdem wir im letztem Jahr, aus für mich recht wichtigen Gründen, den Frostfeuernächten fernblieben, lag meine reizende Frau zum Tag des Vorverkaufs am Rechner auf der Lauer, um die begehrten Tickets mit einem Zimmer der „Kategorie 1“ zu ergattern. Denn: den liebgewonnenen Komfort eines Zimmers mit Bad mochten wir nicht missen. Die Sache klappte und verbunden mit einem Line Up, welches erheblich unserem Geschmack traf, versprachen die Frostfeuernächte ein gelungener musikalischer Start für 2020 zu werden.

Protzen – Im Dead Land

Recherche – Was man wissen könnte

Festivalsommer 2019, wir wollen das erste Mal zum – von Kennern nur liebevoll „Protzen“ genannten – “Protzen Open Air” in, tja, Protzen eben (Ja, Kinners, so schreibt man SEO konform 😉 ). Es geht also mal etwas mehr in Richtung Norden, wobei, der Online-Kartendienst weist schlappe dreißig Kilometer vom Berliner Hauptstadtring aus, da ist es sicher übertrieben gleich vom Norden zu sprechen. Von unserem Heimatort sind etwas über 220 Straßenkilometer zurückzulegen, was ich okay finde.