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Gesichter einer Szene No. 59

 

Heute soll es also klappen. Das wäre dann der dritte Anlauf, den ich mit -T-, dem Drummer von Arroganz, nehme, ihn für „Gesichter einer Szene” zu fotografieren.Dabei hatten wir immer hehre Absichten, egal ob auf den “Frostfeuernächten”, oder auf dem “Gahlen Moscht” – immer kam aber auch etwas dazwischen. Mal verpassten wir uns, manchmal war man einfach zu sehr mit Biertrinken beschäftigt.

Chronical Moshers Festival 2017 – Ein Rückblick (Teil 2)

sternquell bierwagen

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In den frühen Morgenstunden des Festivalsonnabends auf dem Chronical Moshers Festival 2017 ist es auf dem Parkplatz (oder auch alternativem Campground) sehr still. Kein Wunder, die Dämmerung liegt gerade erst über dem Gelände und die Besucher liegen wohl fast alle noch in den Schlafsäcken. Mich umtreibt etwas Harndrang, ich überlege, ob ich mal rüber zur Baumgruppe husche.

Verdammt, ist das kalt! Ich bin ja kein Freund von heißen Sommern, aber die Nächte müssen mir deshalb nicht mit „winterlichen“ Temperaturen den Schlaf rauben. Ich ziehe mir irgendwie die Schuhe an (immer dieser Sackgang), krieche durch die viel zu niedrige Zeltöffnung, und mache mich gerade um im nassen Gras zu stehen.

Chronical Moshers Festival 2017 – ein Rückblick (Teil 1)

chronical moschers festival 2017 Bierbecher

Rückblende:

Irgendwann Ende 2016 stieß ich im WorldWideWeb auf das Chronical Moshers Festival, und hernach natürlich auf den Veranstalter, den „Chronical Moshers Metalclub Reichenbach“. Ich las mir die Vereinsgeschichte auf der Homepage des Clubs durch und konnte mich sogleich mit dem Werdegang des Clubs identifizieren, gerade, wie die in den späten 80ern Metal lebten, deckte sich mit meinen Erlebnissen. Die Lage des Festivals im Vogtland ist nun eben nicht um die Ecke bei mir, jedoch wohnt mein ältester Sohn – Max von Tormentor – seit Kurzem in Schwarzenberg, und das ist quasi um die Ecke.

Gahlen Moscht 2017 (Teil 2)

blog titelbild

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Tag 2 – Sonnabend:

Mein Start in den zweiten Tag auf dem Gahlen Moscht würde ich als äußerst durchwachsen bezeichnen. Die Nacht war derbe kalt, und ich habe auch nicht unbedingt das Gefühl, die Campingliege hat mich super entspannt schlafen lassen, nee. Nachdem sich die Sommersonne über das Zelt gelegt hatte, wurde es schnell warm. Natürlich zu warm, und so schrauben wir uns gegen neun Uhr aus dem Zelt. Naja, vorher wird – so gut es eben geht – noch etwas Morgentoilette unter der Camperhaut betrieben, das Ganze ist echt umständlich, ständig sucht man irgendwas, rutscht auf Knien rum, findet es nicht.